Hautlexikon


A


Akne

Die grundlegende Ursache für Akne ist bis dato nicht vollends geklärt. Viele Faktoren können zur Entstehung von Akne beitragen. Akne kann in unterschiedlichen Formen auftreten.

Besonders verbreitet ist die Pubertätsakne (Akne vulgaris). Für die psychisch belastenden „Pubertätspickel“, die etwa ab dem 12. Lebensjahr mit Beginn der Hormonproduktion sprießen, ist vor allem eine übermäßige Produktion an Hauttalg verantwortlich, der von den Talgdrüsen abgesondert wird. Die Talgdrüsen werden durch einen Überschuss an männlichen Hormonen (Androgene) zur vermehrten Talgproduktion stimuliert. Pubertätsakne tritt in erster Linie im T-Bereich des Gesichtes auf, dass heißt an Stirn und Gesichtsmittelpartie. Sie kann aber auch auf Wangen, Hals, Schultern, Rücken und Dekolleté auftreten

Allergie

Als Allergie wird eine überschießende und unerwünschte heftige Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet, auf die der Körper mit der Bildung von Antikörpern reagiert (Antigen/Allergen)-Antikörper-Reaktion).

Die Bezeichnung Allergie (griech.: allos abgeändert; ergon Reaktion) wurde von Freiherr Clemens von Pirquet 1906 geprägt.

Androgene

Die Androgene sind die männlichen Sexualhormone.

Sie sind für die Ausbildung und Entwicklung der sekundären männlichen Geschlechtsmerkmale und für die Prägung des "psychischen" männlichen Geschlechts verantwortlich. Sie steuern die Reifung der Spermien und die Tätigkeit der Drüsen des Genitaltraktes und haben anabole Wirkung (Stimulation der Proteinsynthese). Androgene, insbesondere das Testosteron, werden auch im weiblichen Organismus produziert, hier allerdings in deutlich geringerer Menge.

Antioxidantien

werden in Lebensmitteln und in Kunststoffen eingesetzt um die Reaktion empfindlicher Moleküle mit dem Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien zu verhindern. Meistens wirken sie als Radikalfänger.

Atopien

Überempfindlichkeit von Haut und Schleimhäuten gegen verschiedene Umweltstoffe.

B


Betacarotin

Ist eine pflanzliche Vorstufe von Vitamin A. Wenn wir Betacarotin mit der Nahrung zu uns nehmen, wandelt es der Körper in Vitamin A um. Dabei wandelt der Körper nur soviel um, wie er tatsächlich benötigt, so dass die Gefahr einer Überdosierung von Vitamin A ausgeschlossen ist.

Aktuelle Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass dieses Vitamin eine wichtige Rolle beim Schutz von Epithelzellen spielt, die in der Haut, in den Atemwegen, in Darm und Harnröhre vorkommen.

Wird Betacarotin über die Haut aufgetragen, wirkt es direkt dort, wo es gebraucht wird.

Betacarotin ist eines der aktivsten Antioxidantien und relativ stabil. Ein Betacarotin-Molekül kann einer großen Anzahl von Freien Radikalen entgegenwirken. Es ist wichtig für die Haut, da es die Auswirkungen von Sonnenschäden reduziert. Asiaten haben ein höheres Niveau an Betacarotin in ihrer Haut, dies bedingt ihre leicht gelbliche Hautfarbe und ihre jünger aussehende Haut.

Wie Sie aus diesen Ausführungen selbst schließen können, sollten die unterschiedlichen Antioxidantien immer in Verbindung miteinander angewandt werden, um die Synergieeffekte auszunutzen

C


Chemische Formen von Vitamin A

Vitamin A sollte in einer als KOSMETIKUM AKZEPTABLEN FORM täglich örtlich angewandt werden. Hierfür stehen unterschiedliche ...

Vitamin A sollte in einer als KOSMETIKUM AKZEPTABLEN FORM täglich örtlich angewandt werden. Hierfür stehen unterschiedliche ...

Chloasma

Erworbene Farbänderungen der Haut

... durch Pigmentverschiebung, d.h. als meist durch Melanin bedingte »Dyschromie« mit umschriebener Braunfärbung durch Hyperpigmentierung.

Cleanser

Die optimale Vorbereitung der Haut für die Anwendung der Wirkstoffkosmetik ist eine schonende Reinigung.

Diese Reinigungsserie beseitigt sanft Verunreinigungen der Haut, ohne den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zu stören. Eine aggressive Reinigung durch häufiges und hartes Reiben soll vermieden werden, da dies zu einer Verletzung der natürlichen Feuchtigkeitsbarriere der Haut führt. Der Säuregrad der Haut (pH 5,5) muss erhalten werden. Dieser dient der Abwehr von Bakterien und Pilzen.

Couperose

Die Haut hat nur einen Mechanismus, um sich vor der Kälte zu schützen: Die Blutgefäße erweitern sich, um die Haut zu erwärmen.

Insbesondere im Bereich der Wangenknochen und des Jochbogens, denn dort fehlt die wärmende Kaumuskulatur unter der Haut.

Erfolgt der Wechsel von Kalt nach Warm und umgekehrt in sehr kurzen Abständen, wird für die Haut die Regulation des Weit- und Engerstellens der Gefäße immer schwieriger. Stark erweiterte und blutgefüllte Gefäße können dem plötzlichen Impuls zum Engerstellen nicht nachkommen.

Die Äderchen bleiben erweitert (Teleangiektasien) und breiten sich fadenförmig auf der Hautoberfläche, meist über die Nasenflügel und die oberen Wangenpartien, aus. Die dadurch bedingte Hautröte wird als Couperose (franz.: coupe rose = roter Schlag) bezeichnet.

Eine vor der Kälte schützende Fettcreme muss beim anschließenden Aufenthalt in warmen Räumen wieder entfernt werden, da es sonst zu einem Hitzestau und verstärkten Blutandrang in der Haut kommt, was wiederum die Couperose begünstigt

D


Dermatologie

Die Dermatologie ist das Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Abklärung, Behandlung und Betreuung von Patienten mit nichtinfektiösen und infektiösen Erkrankungen der Haut sowie mit gut- und bösartigen Hauttumoren befasst.

E


Elastin

Elastin besteht aus einem höchst elastischen Material, das sich chemisch sehr vom Kollagen unterscheidet. Elastin ist wichtig für die Elastizität der Haut.

Werden die Fibroblasten beschädigt, wird defektes Elastin produziert. Die Haut verliert ihre Elastizität und Straffheit. Die Folge ist eine schlaffe Haut.

Elastin wird besonders auch durch UV-A Strahlung beschädigt. Eine Zerstörung von Kollagen und Elastin ist durch tiefe Falten und eine schlaffe, lederartige Haut zu erkennen.


I= Basalschicht der Keratinocyten (Stratum Germinativum), II = Stachelzell-schicht (Stratum Spinosum), III = Körnerschicht (Stratum Granulosum), IV = Hornschicht (Stratum Corneum), A =Melanocyten, B = Langerhans Zellen, C = Kollagen und Elastin, F = Fibroblasten, M = Melaninkammer, b.m. = Grundmembran

Epidermis

Als Epidermis (griech. epi über, darauf; derma Haut) bezeichnet man ein primäres Abschlussgewebe bei Pflanzen oder die Oberhaut bei Tieren bzw. dem Menschen.

F


Fibroblasten

Faser und Kollagen bildende Zellen Funktionieren diese Zellen nicht mehr richtig, so kommt es zu Störungen in der Kollagenbildung in der Haut. Es entstehen Falten und schlaffe Haut.

Freie Radikale

Freie Radikale sind Moleküle, die durch Lichteinfluss ein Elektron auf der äußeren Umlaufbahn um den Atomkern verlieren. Auf der Suche nach einem Atom zur Ergänzung des verlorenen Elektrons holt sich das Molekül ein Elektron von einem empfindlichen anderen Molekül.

In der Zelle können dies Enzyme, Proteine, Zellwände oder auch die DNA etc. sein. Diese verlieren damit ihre Funktionsfähigkeit und gehen ihrerseits auf die Suche nach einem Elektron. So entsteht eine Kettenreaktion. Zellen verfügen über ein differenziertes freie Radikalen Fängersystem, die so genannten Antioxidantien. Die wichtigsten sind die Vitamine C, E und Beta Karotin sowie Selen, Alpha Liponsäure, Q 10 und viele weitere.

Beispiel: Sauerstoff kommt in der Natur nur gepaart als O2 vor. Elementarer Sauerstoff ist ein sehr starkes freies Radikal. Trifft es auf Eisen, so entsteht Rost. Das zerstört jeden noch so starken Eisenträger, sofern er nicht durch Rostschutz davor geschützt ist. Auch biologische Systeme können rosten, sofern wir sie nicht durch freie Radikalen Fänger, die so genannten Antioxidantien schützen!

ANIOXIDANTIEN SIND DER ROSTSCHUTZ DER ZELLE!

Fruchtsäuren

Sie stammen aus Früchten z.B. aus Zitronen, Weintrauben oder Äpfeln können aber auch synthetisch hergestellt werden.

In Profikreisen heißen sie AHA ( "Alpha Hydroxy Acids") AHA´s bewirken, daß die Hornschicht der Haut mehr Wasser speichert und die Haut somit praller und glatter erscheint.

G


Glykolsäure

Ist eine wasserfreie Fruchtsäure. In flüssigem Zustand ist sie farblos bis leicht gelblich, geruchlos und stark sauer. Man findet sie in geringen Mengen im Wein und besonders in unreifen Weintrauben. Sie wird aber auch im Zuckerrohr gefunden.

H


Haut

Die Haut ist mit einer Oberfläche von fast zwei Quadratmetern und einem Gewicht von mehr als drei Kilogramm unser größtes ...

Hauttypkategorien

Nicht jeder Hauttyp bräunt gleich. Frauen sind sonnenempfindlicher als Männer, kleine Kinder sind empfindlicher als Erwachsene.

Aufgrund ihres Bräunungsverhaltens unterscheidet man die folgenden Hauttypen nach Rubin:

TYP SONNENBRAND BRÄUNUNG AUGEN HAUTFARBE HAARE
I ++++ - hell sehr blass rotblond
II ++ + hell blass blond
III + ++ dunkler nicht so blass hellbraun
IV - +++ dunkel olive dunkel
V - ++++ dunkel braun dunkel
VI - ++++ dunkel braun dunkel

  • helle Haut und oft blaue Augen, rote Haare und manchmal auch Sommer-sprossen.
  • unter-durchschnittliche Sonnenbräunung. Hierzu gehören meist Menschen mit blondem Haar und blauen oder grünen Augen.
  • Sonnenbräunung. Er hat dunkle Haare und dunkle Augen, braune Haut.
  • keinen Sonnenbrand.

Interessant ist, daß alle Hautfarben von nur zwei verschiedenen Arten Melanin bestimmt werden. Es existiert das Eumelanin, das schwarz ist und das Phaeomelanin, das rötlich braun erscheint. Selbst Menschen mit schwarzer Haut weisen häufig an den Stellen, die besonders der Sonne ausgesetzt wurden, nregelmäßige Pigmentierungen auf. Der Grund hierfür ist, daß die Melaninschicht nur die tieferen Schichten der Haut schützt.

  • unter-durchschnittliche Sonnenbräunung. Hierzu gehören meist Menschen mit blondem Haar und blauen oder grünen Augen.
  • Sonnenbräunung. Er hat dunkle Haare und dunkle Augen, braune Haut.
  • keinen Sonnenbrand.

Interessant ist, daß alle Hautfarben von nur zwei verschiedenen Arten Melanin bestimmt werden. Es existiert das Eumelanin, das schwarz ist und das Phaeomelanin, das rötlich braun erscheint. Selbst Menschen mit schwarzer Haut weisen häufig an den Stellen, die besonders der Sonne ausgesetzt wurden, unregelmäßige Pigmentierungen auf. Der Grund hierfür ist, daß die Melaninschicht nur die tieferen Schichten der Haut schützt.

I


Iontophorese

Bei der Iontophorese werden durch Ionenwanderungen Medikamente durch die Haut in die Blutbahn und das Gewebe eingebracht.

Das Medikament wird unter eine Elektrode gegeben und durch eine angelegte Spannung entweder negativ oder positiv aufgeladen. Positiv aufgeladene Medikamenten-Ionen werden an der Pluspol-Elektrode aufgebracht und vom Minuspol angezogen. Negative Ionen wandern vom Minuspol in Richtung Pluspol. Mit der Iontophorese lassen sich direkt zugängliche Organe wie Haut oder z. B. darunterliegende Gewebe, wie die Gelenkinnenhaut mit hohen Medikamentenkonzentrationen behandeln. Damit wird die Intensität von Salben beträchtlich erhöht.

K


Keimschicht (Stratum Basale)

Diese sogenannte Basalschicht besteht aus Kerantinozyten, Melanozyten und den Langerhans Zellen. Diese stellen die Basiszellen der Epidermis dar.

90 - 95 % machen die Keratinozyten aus. Dies ist die wachsende Schicht und liegt auf der s.g. Basalmembran, die die Epidermis von der Dermis trennt. Die Keimschicht ist die lebende Schicht der Epidermis. Die Zellen in dieser Schicht vermehren sich durch Zellteilung. Sie tragen Pigmentkörner, die der Haut Farbe geben und sie dadurch vor UV-Strahlung schützen. Sobald neue Zellen gebildet werden, drücken sie die alten Zellen an die Hautoberfläche. Je weiter sie von der Basalschicht weggedrückt werden, desto mehr Nährstoffe verlieren sie und beginnen abzusterben, bis sie schließlich als kleine Hornschüppchen über das Stratum corneum abgestoßen werden. Die Keimschicht enthält diese Zellen:

KERANTINOZYTEN

Die Kerantinozyten stellen die Grundzellen der Haut dar. Sie produzieren Horn.

MELANOZYTEN

Die Melanozyten produzieren Melanin. Die Melaninkörner (Pigmentkörner) bestimmen die Hautfarbe. Wenn sie produziert werden, sind sie farblos. Durch kleine Schläuche werden sie zu den Keratinozyten transportiert, wo sie durch UV-Licht braun werden. Durch die Absorption von möglichst viel UV-Strahlung soll das tiefere Eindringen der Strahlen in die wachsenden Hautschichten verhindert werden. Die Sonnenbräune stellt eine Überproduktion von Melanin als Schutzmaßnahme dar. Melanin hat aber nur einen geringen Sonnenschutzfaktor von 2-4.

LANGERHANS ZELLEN

Die Langerhans Zellen sind für die Infektabwehr und die Immunität der Haut verantwortlich. Sie reparieren beschädigte Zellen und zerstören abnorme Zellen, die Krebs auslösen könnten. Diese Zellen reagieren sehr empfindlich auf UV-Strahlung. Werden sie beschädigt oder gar zerstört, hat die Haut Schwierigkeiten, Schäden zu beheben. Die Langerhans Zellen sind sehr mobil und können somit sowohl in der Keimschicht, der Stachelschicht als auch in der Dermis nachgewiesen werden.

Kerantinozyten

Die stellen die Grundzellen der Haut dar. Sie produzieren Horn. Funktionieren diese Zellen nicht mehr richtig, so kommt es zu Störungen in der Hornschicht der Haut. Das führt zu Verhornungsstörungen: rauer Haut, schuppige Haut

Kollagen

Kollagen besteht aus komplexen Fasern, die aus Proteinen aufgebaut sind und lange Ketten bilden. Kollagen ist wichtig für ...

L


Langerhans Zellen

Funktionieren diese Zellen nicht mehr richtig, so kommt es zu Störungen in der Abwehr fremder Stoffe in der Haut. Dies kann zu überschießenden Reaktionen auf Fremdstoffe (Allergien) oder auf körpereigene Stoffe führen (Atopien)

Lederhaut (Dermis)

Sie stellt die unterste Schicht der Haut dar. Die einzigen aktiven Zellen in der Dermis sind die Fibroblasten=Faserzellen.

Sie produzieren Fasern wie das bekannte Kollagen und Elastin. In dieser Schicht befinden sich auch Nerven, Blutgefäße und Blutzellen. Nur langwelliges Licht kann in die Lederhaut eindringen, aus dem kurzwelligen UV Spektrum gelangt nur das UVA in diese Schicht.

M


Melanin

Melanine (von griech. melas = schwarz, düster) sind braune oder schwarze Pigmente (Farbstoffe), die durch die enzymatische Oxidation des Tyrosins entstehen (enzymatische Bräunung) und die beim Menschen die Färbung der Haut, Haare oder Augen bewirken.

Wenn sie produziert werden, sind sie farblos. Durch kleine Schläuche werden sie zu den Keratinozyten transportiert, wo sie durch UV-Licht braun werden. Durch die Absorption von möglichst viel UV-Strahlung soll das tiefere Eindringen der Strahlen in die wachsenden Hautschichten verhindert werden. Die Sonnenbräune stellt eine Überproduktion von Melanin als Schutzmaßnahme dar. Melanin hat aber nur einen geringen Sonnenschutzfaktor von 2-4.

N


Nebenwirkungen (1)

Manche Menschen gewöhnen sich erst nach einiger Zeit an die Zufuhr von Vitamin A.

Allergien auf Vitamin A sind nicht bekannt. Man muss wissen, dass Nebenwirkungen vorübergehend sind. Mit anderen Worten: Die Haut muss sich an Vitamin A gewöhnen!

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Rötungen
  • Prickeln
  • Trockenheit
  • Spannungsgefühl
  • leichtes Abschuppen der Haut

Nebenwirkungen (2)

Wie kann man ENVIRON auf eventuelle Nebenwirkungen testen?

Eine Person, die eine sehr empfindliche Haut hat und das Produkt auf eventuelle Reaktionen testen möchte, kann ein wenig Creme hinter ihr Ohrläppchen oder auf die Innenseite ihres Oberarms auftragen. Empfehlenswert ist es, auf eine Seite die Original Day Cream und auf die andere die Original Night Cream aufzutragen. Innerhalb weniger Tage sollte man merken, ob das Original System vertragen wird.

Falls Ihr Kunde nur auf die Tagescreme reagiert, kann man davon ausgehen, dass eine Allergie gegen Sonnenschutzmittel besteht. In diesem Fall sollten ausschließlich Nachtcremes verwendet werden. Reaktionen verschwinden, sobald der Kunde die Cremes absetzt.

Das ENVIRON Moisture Gel und die ENVIRON Original Mild Cremen sind die idealen Einstiegsprodukte. Mit ihnen können mögliche Nebenwirkungen so gut wie ausgeschlossen werden.

O


Oberhaut (Epidermis)

Diese äußere Hautschicht ist unsere Kontaktfläche zur Umwelt. Sie ist der UV-Strahlung, Umweltverschmutzung und der Wirkung von Freien Radikalen ausgesetzt.

Die Epidermis teilt sich in folgende wesentliche Schichten:

  • die Keimschicht (Stratum basale)
  • die Stachelzellschicht (Stratum spinosum)
  • die Körnerschicht (Stratum granulosum)
  • die Glanzschicht (Stratum lucidum)
  • die Hornschicht (Stratum corneum)

P


Pathologie

Der Begriff Pathologie bezeichnet als Teilgebiet der Medizin die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen von Lebewesen und deren Ursachen.

Kurz ist Pathologie die Krankheitslehre und Krankheitsforschung. Die Pathologie ist eng verwandt mit der Anatomie, der Pathophysiologie und der Zytologie.

Pigment

Unter Pigmenten (lat. pigmentum, Malfarbe) versteht man praktisch unlösliche Farbmittel.

Ihr Farbeindruck entsteht entweder durch Absorption oder Reflexion (Remission) bestimmter Frequenzanteile des sichtbaren Lichts. Speziell spricht man von Pigmenten. in der Biologie als Farbträger so gut wie aller pflanzlichen oder tierischen Zellen und Oberflächenbildungen wie Haaren oder Federn. Ein Pigmentmangel führt bei Tieren und Menschen zum Albinismus.

Precleanser

Hoch raffinierte Öle haben sich als ideal für die menschliche Haut erwiesen. Man denke nur an die weit verbreiteten Babyöle! Sie lösen keinerlei Hautreaktionen aus, besitzen keinerlei Krebs erzeugendes Potential und können auch problemlos in der Augenregion angewandt werden, z.B. auch zur Entfernung von Make-up.

Ein Grundsatz in der Chemie lautet, dass Gleiches durch Gleiches gelöst wird, daher werden Verstopfungen in den Talgdrüsen gelöst und entfernt. Diese Verstopfungen stellen die Hauptursache für die Entstehung von Akne dar. Werden sie entfernt, wird die Entwicklung einer Akne unterbunden. Mitesser werden reduziert, große verstopfte Poren verkleinern sich. Da die natürlichen Fette in der Haut erhalten bleiben, wird die Talgbildung in den Talgdrüsen verhindert. Eine zu gründliche Reinigung der Haut zerstört den natürlichen Ölfilm auf der Haut und damit den Wasserschutzmantel und den Säureschutzmantel. Dadurch kann sogar eine erhöhte Talgproduktion in den Talgdrüsen angeregt werden.

VORTEILE ÖLHALTIGER PRECLEANSER:

  • Talg, der die Kanäle der Talgdrüsen verstopft, wird gelöst. Die Kanäle öffnen sich. Mitesser lösen sich. Die Gefahr eines Akneausbruchs wird reduziert
  • Ölrückstände werden von der Hautoberfläche entfernt. Die Haut wird gründlich aber sanft gereinigt, ohne die Talgdrüsen zur Talgproduktion anzuregen. Der Wasserverlust durch die Oberhaut wird minimiert. Somit steigt der Feuchtigkeitsgehalt in der Haut. Dies ist bei trockenen Klimabedingungen und bei trockener Haut von besonderem Nutzen.

R


Retinoid-Reaktion

Die Haut muss sich an die äußerliche Anwendung von Vitamin A gewöhnen. Zu Anfang kann eine s.g. Retinoidreaktion auftreten.

Dies ist absolut normal und darf nicht mit einer Allergie oder einer Überempfindlichkeit verwechselt werden.

EINE ALLERGIE VERGEHT NIEMALS, SONDERN VERSCHLIMMERT SICH BEI WEITERER ANWENDUNG! EINE RETINOIDREAKTION VERGEHT NACH ETWA 7-10 TAGEN!

Eine solche Reaktion kann sein:

  • Leichte Rötung
  • Schuppung
  • Schälung
  • Spannungsgefühl
  • Kribbeln in der Haut
  • Trockenheitsgefühl

Bei Menschen mit sonnengeschädigter Haut ist der Vitamin-A-Stoffwechsel reduziert. Dadurch fehlen die Vitamin-A-bindenden Proteine in der Zelle und in der Wand des Zellkerns. Die Zelle kann das Vitamin A nicht weiterverarbeiten. Daraus resultiert ein relativer Überschuss von Vitamin A in der Zelle, was zu Rötungen, Spannungsgefühl, Reizung, Trockenheit und Hautschälung führen kann.

Vitamin A drosselt und reguliert die Talgdrüsenfunktion. Dies ist bei fettiger oder unreiner Haut erwünscht, kann aber zu Beginn einer Behandlung mit Vitamin A vorübergehend zu einem Trockenheitsgefühl führen. Dieses vergeht nach ca. 10 Tagen.

Zu Beginn einer Behandlung mit Vitamin A können auch Hautunreinheiten verstärkt auftreten. Die Ursache hierfür ist noch unbekannt. Es handelt sich aber um einen Reinigungseffekt der Haut, bevor die Unreinheiten sich dann auf Dauer bessern.

S


Solarien

UV A Licht zerstört Vitamin A in der Haut und zerstört die Verbindungen zwischen den Kollagenfasern. Dies führt zu alter Haut. Ersetzen Sie Vitamin A nach jedem Sonnen-/ Solariumbad und auch beim Sonnenbrand.

Sonnenschutz / Sonnenbrand

Sonnenschutz im 21. Jahrhundert Seit Mitte der 1980er Jahre besteht bei vielen Menschen mit heller Haut das Bewusstsein, ...

Sonnenschutzfaktor - Sonnenblocker

Vertrauen Sie nicht auf so genannte Sonnenblocker. Keiner der Sonnenschutzfilter, auch nicht die mit einem extrem hohen Sonnenschutzfilter, bieten adäquaten Schutz vor UVA-Strahlung.

Ein kleines Rechenbeispiel: Der Sonnenschutzfaktor oder abgekürzt SPF ist ein Faktor, um den wir unsere Eigenschutzzeit verlängern können.

Wenn wir uns ungeschützt 10 Minuten in der Sonne aufhalten können, so suggeriert uns eine Sonnencreme mit SPF 60, dass wir bis zu 600 Minuten, also 10 Stunden in der Sonne bleiben können. Machen Sie sich aber klar, dass kein Sonnenschutz der Welt 100% Strahlung absorbiert, sonder nur etwa 96-98%. Mit anderen Worten gelangt über 10 Stunden etwa 2% schädliche UV Strahlung in die Hautzelle!

Untersuchungen zeigen, dass paradoxerweise bei so `geschützten´ Kandidaten mehr Sonnenschäden entstanden als bei ungeschützten.

Machen Sie sich bitte auch klar, dass diese hohen chemischen Sonnenschutzfaktoren bedeuten, dass eine hoch konzentrierte Fremdsubstanz auf die Haut aufgetragen wird, die eigentlich nicht auf die Haut gehört. Diese Substanzen ändern unter der Sonnenbestrahlung ihre Molekularstruktur, so funktioniert ein chemischer Sonnenschutz!

Selbst wenn Sie nicht allergisch auf die Sonnencreme sind, vielleicht sind Sie es auf die veränderten Sonnenschutzmoleküle. Wir sollten unsere Haut vorwiegend mit physikalischen Sonnenschutzfaktoren schützen, wie sie von Baby Sonnenschutzcremen bekannt sind. Außerdem sollte eine Sonnencreme die Freien Radikalen-Fängern Vitamin C, E und Beta Karotin enthalten, damit wir uns mit größerer Sicherheit in der Sonne aufhalten können.

Vermeiden Sie direkte Sonnenbestrahlung, besonders in heißen Regionen um die Mittagszeit. Am besten von 10:00 bis 16:00 Uhr. Menschen, die unter Pigmentstörungen leiden, sollten möglichst einen Sonnenhut tragen, denn schon die geringste UV-A-Strahlung kann die Behandlung von Pigmentflecken zum unlösbaren Problem machen.

Sonnenschutzprinzipien und Hautkrebs

Obwohl Sonnenschutz im Allgemeinen in der Lage ist, einen Teil der ultravioletten Strahlung zu absorbieren oder reflektieren, ...

T


Teebaumöl

entsteht durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern der australischen Teebaumpflanze, Melaleuca alternifolia.

Testosteron

Testosteron ist das wichtigste Androgen und als solches sowohl bei Männern als auch ...

U


UV Filter

Absorbierende und reflektierende UV-Filter fangen die Energie der UV-Strahlen ein.

Einige Sonnenschutzfilter absorbieren nur UV-B und kein UV-A, wohingegen einige sowohl UV-A als auch UV-B absorbieren; der Schutz vor UV-A ist in diesem Fall jedoch geringer. Andererseits existieren andere Stoffe, die nur effektiv gegen UV-A wirken und keinen UV-B- Schutz bieten. Reflektierende Sonnenschutzfilter blockieren die meisten Strahlen (sogar sichtbares Licht). Sie bieten einen wirksameren Lichtschutz als UV-Filter, können jedoch einen weißen Film auf der Haut hinterlassen. Das bedeutet lediglich, dass eine ausreichende Menge Sonnenschutz auf die Haut aufgetragen wurde. Am wichtigsten ist Titanoxid, ein opaker (opak = lichtundurchlässig), weißer Puder, der für die Verwendung in Sonnencremes sehr fein gemahlen wird. Er wird vom menschlichen Gewebe nicht als Fremdstoff erkannt; so können Menschen, die allergisch auf UV-Filter reagieren, Titanium sicher anwenden. Ein anderer wichtiger reflektierender Sonnenschutz ist Zinkoxid, das noch weitere nützliche Effekte hat. Es reduziert Akne und ist auch als Spurenelement wichtig für die Kollagenbildung.

Eine ideale Sonnencreme sollte einen reflektierenden Sonnenschutz in Form von Titaniumdioxid und einen absorbierenden Sonnenschutzfilter in Form von Butyl Methoxydibenzoylmethan (UV-A) und Methoxycinnamat (UV-B) enthalten. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass durch Sonnenbestrahlung der Vitamin-A-Spiegel in der Haut absinkt. Vitamin A kann der Haut von außen wieder zugeführt werden in Form von Retinol, Retin-A, Retinyl-Azetat oder Retinyl Palmitat, wobei je nach Hauttyp eine unterschiedliche Dosis erforderlich ist. Empfehlenswert ist eine Vitaminpflege, die neben Vitamin-A-Palmitat auch Vitamin C und E enthält, da diese als Radikalenfänger einen intrazellulären Sonnenschutz bieten.

Mit einem guten Hautschutz vor Kälte und Sonne sowie der richtigen Pflege ist sichergestellt, dass der Winterurlaub keine Schäden an der Haut hinterlässt, die man zum Teil nicht sofort, sondern unter Umständen erst nach Jahren bemerken kann.

UV-Strahlen

Licht ist durch Wellenlängen gekennzeichnet. Langwelliges Licht ist rot, kurzwelliges Licht ist blau. Dazwischen liegt der Bereich des sichtbaren Lichtes mit einem Maximum bei grünem Licht.

Aufgrund ihres Bräunungsverhaltens unterscheidet man die folgenden Hauttypen nach Rubin:

TYP SONNENBRAND BRÄUNUNG AUGEN HAUTFARBE HAARE
I ++++ - hell sehr blass rotblond
II ++ + hell blass blond
III + ++ dunkler nicht so blass hellbraun
IV - +++ dunkel olive dunkel
V - ++++ dunkel braun dunkel
VI - ++++ dunkel braun dunkel

  • helle Haut und oft blaue Augen, rote Haare und manchmal auch Sommer-sprossen.
  • unter-durchschnittliche Sonnenbräunung. Hierzu gehören meist Menschen mit blondem Haar und blauen oder grünen Augen.
  • Sonnenbräunung. Er hat dunkle Haare und dunkle Augen, braune Haut.
  • keinen Sonnenbrand.

Interessant ist, daß alle Hautfarben von nur zwei verschiedenen Arten Melanin bestimmt werden. Es existiert das Eumelanin, das schwarz ist und das Phaeomelanin, das rötlich braun erscheint. Selbst Menschen mit schwarzer Haut weisen häufig an den Stellen, die besonders der Sonne ausgesetzt wurden, unregelmäßige Pigmentierungen auf. Der Grund hierfür ist, daß die Melaninschicht nur die tieferen Schichten der Haut schützt.

  • eine helle Haut und oft blaue Augen, rote Haare und manchmal auch Sommer-sprossen.
  • unter-durchschnittliche Sonnenbräunung. Hierzu gehören meist Menschen mit blondem Haar und blauen oder grünen Augen.
  • Sonnenbräunung. Er hat dunkle Haare und dunkle Augen, braune Haut.
  • keinen Sonnenbrand.

V


Vitamin A

... ist Anti-Aging für die Haut! Es bietet die Lösung für eine Vielzahl von Hautproblemen und diese Wirkungen sind seit ...

VITAMIN A - EVENTUELLE NEBENWIRKUNGEN

Manche Menschen gewöhnen sich erst nach einiger Zeit an die Zufuhr von Vitamin A. Allergien auf Vitamin A sind nicht bek ...

VITAMIN C

WIRKUNGEN:

Freier Radikalen Fänger
Schutz der Zellwände
Sonnenschutz
Stimulierung der Neubildung von Kollagen
Verbesserung ...

VITAMIN E

Ist ein sehr effektives Antioxidans und fettlöslich. Da alle Zellwände und Membranen aus Lipiden, also Fetten bestehen, ist ...

VITAMINE für die Haut

Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht selbst aufbauen kann und die wir deswegen täglich mit der Nahrung ...